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Programme 1

Inline-Skating

 

Script

Moderatorin:
Guten Morgen aus Deutschland. Ich bin Friederike und möchte euch einladen, mit mir einige bekannte Orte in Deutschland zu besuchen.

Wir zeigen euch an ein paar Beispielen, was Jugendliche in ihrer Freizeit oder beim Sport unternehmen oder wie sie in ihrem Alltag leben. Im ersten Beitrag geht es um Inline-Skating.

Shari:
Es gibt Surfen, es gibt Snowboarden und halt eben all diese Sachen. Und die meisten Leute sagen einfach, das ist mein Hobby, und ich muß dazu sagen, für mich ist es mein Leben. Weil, es is’ ein Teil meines Lebens. Weil, wenn ich morgens aufstehe und schönes Wetter ist, also es ist trocken draußen, dann schnall’ ich mir die Dinger an und hab’ mir dann irgendwie den Weg mit der Straßenbahn gespart.

Torsten:
Es kommt darauf an, wie talentiert man ist. Man hat’s innerhalb von ’ner Woche drin, man hat’s auch innerhalb von ’nem Monat drin. Also, im Prinzip, man braucht nicht viel. Man muß nur halt auf den Dinger stehen können, sich von A nach B bewegen und dann langsam das Gefühl aufbauen, dann klappt das.

Shari:
Ich mein, du bist auf jeden Fall schneller als ’ne Hausfrau auf’m Fahrrad, da kannste von ausgehen.

Torsten:
Je nachdem, wenn du Downhill fährst, oder sagen wir mal, wenn du normalen Fünfroller zum Beispiel hast, also nicht so’n Vierroller wie hier, sondern Fünfroller fährst und du fährst auf Speed, richtig Langstrecke, kommst du im Durchschnitt auf 40, 45 km/h.

Shari:
Das ist mein einziges Fortbewegungsmittel, was ich hab’ und ich steh’ irgendwie total dazu auch. Also, wenn mir die einer wegnehmen würde, dann würd’ ich mir quasi neue kaufen.

Oliver:
Man kann überall Inline-Skaten. Auf Straßen, Plätzen, man kann Treppen runterfahren, man kann über Kartons springen. Es gibt also keine Grenzen. Und für manche ist es einfach auch nur das lautlose Gleiten in den Straßen.

Malte:
Ich fahre auch in Läden rein. Aber das Problem ist halt, daß man nicht in jeden Laden rein darf. Die meisten Läden haben halt was dagegen, daß man mit Inline Skates in ihrem Laden herumfährt.

Laura:
Ich find’s eigentlich am einfachsten zu erlernen. Also, es ist.... man braucht eingentlich nich’ so viel Grundtechnik. Also, man lernt es eigentlich ziemlich schnell.

Jens:
Ich hab’ früher Eishockey gespielt, und da war ich nich’ besonders gut, und dann hab’ ich das mal ausprobiert, so auf Sprungschanzen zu springen und so. Dann bin ich mal hierhin gefahren, und seitdem fahr’ ioch eigentlich nur noch Halfpipe, das macht mir am meisten Spaß.

Emma:
Man muß nicht regelmäßig trainieren, oder irgendwelche Wettbewerbe mitmachen, oder so. Das ist einfach Spaß, es is’ nich’ so wie Fußball oder Tennis.

Oliver:
Man sollte immer die richtige Schutzausrüstung tragen. Dazu gehören Handgelenkschoner, Ellbogenschoner und Knieschoner, und im Stuntbereich sollte man unbedingt ’n Helm anziehen. Da sind Schoner für die Aggressivbereiche, das heißt zum Treppenspringen oder zum auf den Knien rutschen.

Jonas:
Ja, also, die Leute sollten auf alle Fälle Schutzbekleidung tragen. Weil, solche Leute, die sowas nicht machen, haben ’n kleinen Tick.

Antonio:
Mich interessiert doch nicht, was die anderen sagen, Ich find’ mit Schutz ist es einfach sicherer.