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Animated Tales of the World: German
 
Der verzauberte Löwe
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Die drei Schwestern, die in den Berg fielen
Die Schäferin und der Schornsteinfeger
Die Blüte des Farns
Der Baum mit den goldenen Äpfeln
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Der verzauberte Löwe

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Erzähler: Ein Kaufmann kam von einer langen Reise zurück. Er hatte teure Geschenke für zwei seiner Töchter aber seine Lieblingstochter, Hannah, hatte nur einen Wunsch - Sie wollte eine Rose - unmöglich im Winter.

Jakob: Herr!

Hans als Löwe: Diebe, Diebe! Meine Rosen!

Kaufmann: Ich, Ich will nur ein Geschenk für meine Tochter.

Hans als Löwe: Das ist meine Rose. Meine Rose. Aber ich werde mit dir handeln.

Kaufmann: Oh.

Hans als Löwe: Behalte die Rose und dein Leben - aber wenn du nach Hause kommst, sende mir die Person, die dich begrüßt.

Kaufmann: Oh, nein, das ist unmöglich! Es könnte Hannah sein!

Jakob: (murmelt zum Kaufmann)

Hans als Löwe: Du hast die Wahl.

Kaufmann: Hm! Ich, ich akzeptiere es.

Jakob: Herr, ich kann nach Hause rennen und den Hund schicken.

Jakob: Dies ist weit genug. Warte hier.

Kaufmann: Oh, nein! Schau!

Kaufmann: Es ist Hannah! Oh nein Jakob?

Jakob: Ein Handel mit einem Löwen ist nicht wichtig.

Hannah: Vater! Vater! Wie schön!

Hannah: Oh, war sie sehr teuer?

Jakob: Ich gehe zum Haus.

Hannah: Du bist müde, Vater. Lass uns langsam gehen.

Erzähler: Ihr Vater erzählte ihr von dem Handel mit dem Löwen.

Kaufmann: Aber vielleicht ist so ein Handel nicht wichtig?

Hannah: Das ist wichtig. Vielleicht ist es ein Test.
Ich gehe zu ihm, und er lässt mich gehen!

Kaufmann: Ich weiß nicht.

Erzähler: So ging Hannah allein zu dem Schloss des Löwens.

Hannah: Ich kam her, um den Löwen zu finden, aber ich sehe einen Mann. Hast du den Handel mit meinem Vater gemacht?

Hans: Mmm, Rosen sind sehr rar im Winter. Dein Vater hat nicht nach der Rose gefragt.

Hannah: Wirklich?

Hans: Magst du die Rose?

Hannah: Ja. Was möchtest du also?

Hans: Komm, essen wir!

Hannah: Bin ich dein Abendessen?

Hans: Ich habe ein Problem… Ich bin verzaubert…

Gretta: Warum willst du mich nicht heiraten?

Hans: Ich liebe dich nicht.

Gretta: Nein. Du hasst mich, nicht wahr?

Gretta: Aber du wirst mich heiraten. Ich habe Macht über dich.

Hans: Du bist grausam…grausam. Ja, ich hasse dich!

Gretta: Aber wie kannst du nur "nein" sagen, wie kannst du nein sagen. Ich werde dich verzaubern…am Tag wirst du ein Löwe sein! Ein Löwe!

Hans: Das ist mir ganz egal!

Gretta: Und dieses Lied, dein Lieblingslied… wenn du es das nächste Mal hörst… dein Lieblingslied…

Gretta: …wirst du ein Vogel sein und sieben lange Jahre um die Welt fliegen. Sieben lange Jahre… Jetzt willst du mich heiraten?

Hans: Niemals! Niemals! ….Argh!

Hannah: Oh, Hans, gibt es gar keine Lösung?

Hans: Ja ich muss ein Mädchen in Grettas Palast küssen. Aber Gretta muss auch da sein.

Hannah: Wir werden eine Lösung finden. Ich bin ganz sicher.

Hans: Ich bin so froh, dass du hier bist und nicht euer Hund.

Erzähler: Hans und Hannah verliebten sich und hatten bald einen Sohn.

Hannah: Ah sein erster Geburtstag. Aber unser Sohn weiß nicht, dass du der Löwe bist! Später müssen wir ihm das erklären….

Hans: Bring ihn zur Hochzeit deiner Schwester. Sie möchten ihn sehen - und dich auch.

Hannah: Sie möchten seinen Vater kennenlernen!

Hans: Aber das ist unmöglich! Unmög…

Hannah: Doch, es ist möglich. Du kommst erst am Abend.

Hans: Eine Hochzeit, mit so viel Musik. Das ist ganz unmöglich, Hannah.

Hannah: Ich spreche mit den Musikern. Habe keine Angst. Du musst zur Hochzeit kommen.

Gretta: Ein kleines Geschenk für die Lieblingstochter.

Kaufmann: Was ist passiert, Hannah? Was ist passiert?

Hannah: Er ist verzaubert und muss die nächsten sieben Jahre ein Vogel sein.

Hans als Vogel: Hannah, wirst du mir folgen? Ich brauche dich.

Hans als Vogel: Von Zeit zu Zeit schicke ich dir eine Feder. So kannst du mir folgen. Komm mich suchen, Hannah.. Ich liebe dich!

Hannah: Hans…Hans…

Hannah: Oh, nein, oh, nein. Nein.

Erzähler: Sieben lange Jahre folgten Hannah und Jakob dem weißen Vogel, aber dann konnten sie keine Federn mehr finden. Also fragte Hannah die Sonne.

Sonne: Ich habe den weißen Vogel nicht gesehen. Ich war hinter einer Wolke. Ich habe ein Geschenk für dich. Es ist da, unter dem Baum.

Hannah: Oh, danke Sonne. Danke.

Sonne: Frag den Mond. Vielleicht weiß er es.

Hannah: Mond, wo ist mein Hans?

Mond: Ich weiß es auch nicht. Tut mir leid. Ich habe geschlafen. Aber ich habe auch ein Geschenk für dich. Es ist in dem Busch. Nimm es. ………. Oh, und frag den Wind.
Hannah: Danke. Es ist …ist wunderbar!

Hannah: Oh, Wind! Hast du den weißen Vogel gesehen?

Wind: Ja. Ich habe ihn gesehn. Er ist jetzt wieder ein Löwe. Und Gretta ist ein Drache. Ich werde euch hinbringen. Du musst einen Zweig mitnehmen und den Drachen schlagen.

Hannah: Jakob!

Wind: Nimm schnell den Arm von Hans bevor Gretta kommt jetzt, nimm ihn schnell.

Hannah: Oh, nein! Hans! Hans! Komm zurück!

Wind: Ich werde dich zu Hans bringen. Aber wir müssen schnell sein. Gretta will ihn sofort heiraten.

Hannah: Wie komme ich nur in den Palast… Ich sehe nicht wie ein Gast aus oder?

Jakob: Mach dein Geschenk auf.

Hannah: Oh!

Jakob: Jetzt siehst du wie ein Gast aus.

Hannah: Bin ich schon zu spät?

Gretta: Diese Frau will meine Hochzeit verhindern. Aber ich muss das Kleid haben.

Gretta: Dein Kleid ist wunderschön. Jeder Gast soll es sehen.. also… Willst du es gegen mein Kleid tauschen?

Hannah: Ja, ja aber ich will Hans ein letztes Mal auf Wiedersehen sagen.

Gretta: Du bist so charmant.

Gretta: Bring sie zu seinem Zimmer, aber er muss schlafen! Gib Hans ein Schlafmittel! Er muss es nehmen.

Hannah: Endlich! Jetzt sind wir frei! Jetzt sind wir frei!

Hannah: Oh! Wach auf! Hans, wach auf, wach auf! Ich bin es, Hannah. Wach auf, wach auf, bevor Gretta kommt.

Gretta: Du hattest deine Chance! Und jetzt raus aus meinem Palast!

Jakob: Wir haben noch das Ei.

Hannah: Ich gehe als Bauersfrau zum Palast mit einem Geschenk für Hans.

Gretta: Was wollen sie? Sind Sie eingeladen?

Hannah: Meine Herrin, hier ist ein Hochzeitsgeschenk. Etwas Besonderes!

Gretta: Wirklich?

Gretta: Oh, lass mich sehen.

Hannah: Nein, meine Herrin, das Geschenk ist nur für Hans, nur für Hans.

Hannah: Sehen sie, meine Herrin.

Gretta: Na gut, in Ordnung, aber mach schnell, die Hochzeit wird gleich beginnen.

Hannah: Hans…Hans…Hans, ich bin es. Ich bin dir sieben Jahre lang gefolgt. Wir können den Zauber brechen, ich bin es, ich bin Hannah!

Hans: Hannah!

Gretta: Nein! Halt! Es kann nicht sein! Halt…Nein, nein! Ein Kuss! In meinem Palast! Unmöglich!

Hans: Oh, Hannah, ich hatte einen Traum. So einen schrecklichen Traum, aber jetzt ist es vorbei. Mit deiner und Jakobs Hilfe ist der Traum endlich vorbei!

Gretta: Aaaaaargh……………!

Erzähler: So gehen Hans und Hannah zurück nach Haus zu ihrer Familie. Hans erzählt seinem Sohn warum er eine blonde Mähne wie ein Löwe hat, aber der Sohn hat seine Zweifel.

ENDE